Feuerfest

Als Feuerfest bezeichnet man Materialien, die Temperaturen von 600 °C bis weit über 1.500 °C standhalten. Sie werden für industrielle Prozesse benötigt, z. B. in Schmelz- und Hochöfen oder als Gussformen. Aber auch im Alltag werden sie eingesetzt, etwa als Schamotte-Auskleidung von Kaminöfen.

Grundstoffe für Feuerfestmaterialien sind neben Aluminiumoxid vor allem die Oxide der Metalle Silicium, Magnesium, Calcium, Chrom und Zirkon. Daneben sind in diesen Werkstoffen oft auch Kohlenstoff oder Siliciumcarbid enthalten.

Bis über 1.500 °C beständige Werkstoffe auf keramischer Basis werden in Gießereien industriell sowie der Stahl-, Zement- und Glasindustrie für Brenn-, Schmelz- und Hochöfen, Konverter, Gießwannen und Schmelztiegel sowie für Kamine verwendet. Feuerfeste Materialien müssen gewartet und recht häufig ausgetauscht werden, da sie zwar hochtemperaturbeständig, jedoch auf Grund der extremen Belastungen starkem Verschleiß ausgesetzt sind. Im Wesentlichen werden feuerfeste Werkstoffe durch Pressen, Stampfen oder Gießen hergestellt.

 

Steine & Massen

Feuerfeste Materialien werden als „geformte Erzeugnisse“ in Form von Korund-, Bauxit- und Schamottesteinen sowie als monolithische Bauteile eingesetzt. Als … mehr

Gießmassen

Für kompliziertere Formen, die sich nicht durch Pressen oder Stampfen herstellen lassen, werden monolithische Feuerfestbauteile in einem Stück gegossen. Das … mehr

Graphit- & siliciumcarbidhaltige Bauteile

Graphit, eine Modifikation des Kohlenstoffs, wird wegen seiner guten elektrischen Leitfähigkeit und exzellenten Temperaturbeständigkeit sehr häufig in Gießereien, … mehr

Gießfilter

Keramische Gießfilter sorgen vor allem im Leichtmetallbereich für einen homogenen, fremdkörperfreien Guss. Sie filtern Schlackereste und sonstige Verunreinigungen aus … mehr